Hans Kock

Hans Kock – die Kreativität eines Nachkriegskindes

Hans Kock ist ein absolut nennenswerter Künstler aus Deutschland. Geboren wurde der Künstler 1920 in Kiel und zog 1930 mit seiner Familie nach Hamburg. Als Nachkriegskind wurde Hans Kock von den vielen geschichtlichen und politischen Geschehnissen der Zeit beeinflusst und inspiriert.

In Hamburg hat Hans Kock die Albrecht-Thaer-Oberrealschule besucht und am Ende des zweiten Weltkrieges Architektur an der Hochschule in Braunschweig studiert. Erst später hat Kock seine künstlerische Ader und sein Interesse für Kunst und Kreativität und des Schaffens von Kunstwerken entdeckt. Letztendlich hat Hans Kock 1948 begonnen von der Architektur auf die Bildhauerei umzusteigen. An der Landeskunstschule in Hamburg machte Kock seine Ausbildung zum Bildhauer und war bereits in seiner Studienzeit einer der besten Schüler.

Später arbeitete der Bildhauer zusammen mit dem Künstler und Graphiker Gerhard Marcks. Seit 1953 arbeitet Kock freischaffend als Bildhauer und Künstler und schuf eine Vielzahl von einzigartigen und  unverwechselbaren Werken.

Kock schafft vor allem Plastiken aus den Materialien Metall und Stein. Seine Werke sind groß und teilweise sehr grob gestaltet. Viele der Werke von Hans Kock sind an öffentlichen Plätzen und in Parks zu bewundern. Ein sehr gutes Beispiel ist der Skulpturenpark Seekamp bei Kiel. In diesem Park kann man insgesamt 12 Skulpturen des Künstlers inmitten einer wunderschönen Landschaft bewundern.

Ein weiteres Beispiel für seine Werke ist das Tanzpaar am Vineta Platz. Ebenso das Olympia-Springpferd namens Meteor, das vor dem Landwirtschaftsmuseum in Kiel steht. Noch viele andere Werke von Kock kann man in Städten wie Kiel und Hamburg besichtigen.

Hans Kock hat nicht nur Ausstellungen in Deutschland sondern auch in Nachbarländern organisiert. Unter Anderem hat Kock seine Werke in der Weltausstellung von Montreal und Osaka ausgestellt.

Später ist dann die Hans-Kock-Stiftung in Kiel entschieden. Diese befindet sich  am Geburtsort seiner Frau Anna, die die Tochter des Malers Hans Olde war. Die wohl größte Kreation von Hans Kock ist der Skulpturenpark Seekamp, ein Meisterwerk inmitten einer schönen Hügellandschaft. Der Kontrast zwischen den riesigen und harten Skulpturen aus Stein und der weichen Hügellandschaft ist besonders interessant.

Im Jahr 1962 hat Hans Kock den Villa-Romana Preis erhalten. Neben dieser Auszeichnung war er auch Empfänger des Edwin-Scharff-Preises sowie der Andreas-Gayk-Medaille und vieles mehr.
Wer seinen  Urlaub in Kiel und Umgebung verbringt, der sollte sich einige der Werke und Ausstellungen von Hans Kock ansehen. Es handelt sich wirklich um einen einzigartigen und bedeutenden Künstler Deutschlands.